andere Länder - andere Götter

andere Kulte


Garbath ist in religiösen Dingen tolerant.

Neben den zwölf Stadtgöttern kennt man noch andere Götter, Götter der Besucher und Reisenden, die kommen und meist wieder gehen. Auch diese Götter und Ihre Kulte werden meist respektiert.


Recht bekannt sind:

Axalis

Sie ist eine verehrte Himmelsgöttin. Der Sage nach webt sie jeden Abend erneut den Mantel der Nacht und stickt die Sterne genau auf die richtige Stelle. Besonders die Seeleute verehren sie, denn sie und ihre Sterne weisen ihnen Nachts den Weg. Sie ist in Garbath zwar bekannt und wird von vielen Seeleuten verehrt, doch sie ist keine offizielle Stadtgöttin und hat keinen eigenen Tempel.

Rusimon

Er ist der Gott des Weines und des Frohsinns, dessen Kult mit den Flüchtlingen aus Ranak nach Garbath kam. Er hat zu den Zeiten von Lupinas Romanen einen kleinen Tempel. Ihm zu Ehren wird von seinen Verehrern Wein auf den Boden gegossen, was man in Garbath befremdlich findet.

Die Farbe seiner Priester ist schwarz und sie sind mit Sitz und Stimme im Priesterrat vertreten.

Lambaghi

Sie ist eine freundliche Liebesgottin aus dem Süden. Ihr Kult ist liebenswürdig einfach. Ihre Jünger huldigen ihr mit ihrem eigenen Körper und mindestens dem eines zweiten Jüngers. Es gibt weder Priester noch Tempel, doch es gibt mich. Ab meinem zweiten Fall handle ich mit Drucken dieser Göttin, die zeigen, wie lustvoll und gymnastisch man der Göttin huldigen kann. Ihr Kult in Garbath ist umstritten. Einige Priester halten die Drucke für Pornographie und den Kult für amoralisch.


All diese Götter werden vor allem von Menschen verehrt. Und die anderen Spezien?


Halblinge

Wie schon erwähnt verehren wir Halblinge keine Götter. Wen überhaupt, dann hängen wir einer Art Ahnenverehrung an. Tatsächlich fühlen wir uns von unseren verstorbenen Vorvätern und -müttern behütet und beraten. Diese Form der Religiosität – wenn man es so nennen mag – erfordert weder große Rituale noch Kirchen oder Tempel.

Zwerge

Die eigenbrötlerischen Zwerge sind vermutlich religiös, doch Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt. zusehr bleibt die Zwergengemeinde unter sich. Vereinzelt wird behauptet, Zwerg zu sein sei praktisch schon ein religiöser Kult.

Orks

Orks verehren ihre eigenen Götter. Ob diese auch zu den Kindern von Firi und Varon gezählt werden sollen, ist umstritten. Die Rituale ihrer Kulte fallen vor allem bei Orkbeerdigungen auf. Es gibt offenbar Opferrituale, zu denen sie oft jungen Müttern ihre kleinen Kinder abzukaufen versuchen.

Zu Ihrer Ehre muss gesagt werden, dass sie sich stets mit Tieropfern begnügen. Der Kinderkauf muss wohl als Orkscherz verbucht werden.